Der Artikelpreis ist kein Preis pro Wort
Wenn ein Unternehmen fragt, was ein Artikel für die Website kostet, stellt es sich oft eine einfache Rechnung vor: Wortanzahl mal Satz. Das ist aber die falsche Frage. Ein Text kann tausend Wörter haben und nichts bringen. Oder er kann kürzer sein, aber exakt auf die Frage eines Kunden antworten, der schon kurz davor ist, jemanden anzurufen.
Ein Fachartikel hat eine geschäftliche Aufgabe. Er soll einen Menschen in dem Moment abholen, in dem er ein konkretes Problem hat, ihm eine vernünftige Antwort geben und den nächsten Schritt aufzeigen. Deshalb wird nicht nur das Schreiben bepreist. Im Preis enthalten sind die Themenwahl, das Verständnis der Dienstleistung, die Arbeit mit den Unterlagen, die Artikelstruktur, interne Links, FAQ und die Prüfung, dass der Text keinen Unsinn verspricht.
Ein billiger Allgemeinartikel mag für einen Firmenblog okay sein, der nur Aktivität zeigen soll. Wenn Sie aber Nachfrage wollen, brauchen Sie einen Text, der an die Dienstleistung und die Messung anknüpft. Hier entscheidet der Prozess.
Was alles im Preis eines guten Artikels steckt
Der größte Unterschied zwischen einem gewöhnlichen Text und einem Fachartikel liegt in der Vorbereitung. Das Schreiben kommt erst im zweiten Schritt.
Zu einem seriösen Artikel gehört:
- die Auswahl einer Frage oder eines Problems, das Kunden wirklich haben,
- eine kurze Prüfung, ob das Thema zum Angebot des Unternehmens passt,
- das Einholen fachlicher Unterlagen oder ein Gespräch mit einem Praktiker,
- eine Struktur, die sich am Entscheidungsweg des Kunden orientiert,
- die Verknüpfung zur Serviceseite oder zum Kontakt,
- ein FAQ-Block für konkrete Einwände,
- ein Titel und eine Beschreibung, die in den Suchergebnissen sinnvoll sind,
- die Prüfung von Fakten, Preisen, Fristen und Behauptungen,
- die Festlegung, was wir nach der Veröffentlichung messen.
Fehlt etwas davon, existiert der Artikel zwar, führt aber oft nirgendwohin. Der Leser liest den letzten Absatz und weiß nicht, was er tun soll. Oder der Text antwortet so allgemein, dass er auf der Website jedes beliebigen Unternehmens der Branche stehen könnte.
Richtpreise nach Umfang
Für kleinere Unternehmen ist es sinnvoll, konkret anzufangen. Zuerst ein Thema wählen, das Nachfrage bringen kann, und dann erst über ein Paket entscheiden.
| Leistung | Wann es sinnvoll ist | Preis |
|---|---|---|
| Fachartikel aus Unterlagen | Sie haben ein Thema und liefern sachliche Informationen | ab 2.500 CZK |
| Experteninterview und Artikel | Das Thema ist fachlich und erfordert Erfahrung aus der Praxis | ab 4.900 CZK |
| Umschreiben einer Serviceseite | Die Seite existiert, verkauft aber nicht oder spricht Kunden nicht an | 3.900 CZK |
| Themenvorschlag für 20 Branchenthemen | Sie wissen nicht, was Sie zuerst schreiben sollen | 4.900 CZK |
| Einrichten der Nachfragemessung | Sie wollen wissen, welcher Content Kontakte bringt | ab 4.900 CZK |
| Landingpage | Sie brauchen eine eigenständige Seite für eine Dienstleistung oder Kampagne | ab 7.900 CZK |
Eine monatliche Zusammenarbeit ist dann sinnvoll, wenn es nicht mehr um einen einzelnen Text geht, sondern um ein System. Das Paket Start für 4.900 CZK monatlich deckt einen Artikel oder eine Serviceseite ab. Wachstum für 9.900 CZK monatlich umfasst 2 bis 3 Fachartikel, FAQ, interne Verlinkung und die Prüfung der Search Console. Leistung für 14.900 CZK monatlich ist für Websites, bei denen der Content bereits regelmäßig die Nachfrage unterstützen soll: 4 Outputs, eine Landingpage, strukturierte Daten und Messung.
Wann sich ein Artikel für das Unternehmen lohnt
Ein Artikel lohnt sich dann, wenn er zwischen einem konkreten Problem und einer konkreten Dienstleistung steht. Typischerweise:
- Kunden fragen immer wieder dasselbe,
- der Vertrieb erklärt wiederholt den Preis, den Ablauf oder die Risiken,
- auf der Website fehlt eine Antwort, die der Wettbewerb schon hat,
- Werbung schickt Leute auf eine allgemeine Seite und sie gehen wieder,
- es gibt eine Dienstleistung, die Sie umsetzen können und für die Sie mehr Nachfrage wünschen.
Beispiel: Eine Servicefirma hört jede Woche die Frage: „Was kostet die Reparatur, wenn ein Getränk über den Laptop gelaufen ist?” Solch ein Artikel ist sinnvoll. Er erklärt, was den Preis beeinflusst, wann eine Reparatur sinnvoll ist und wann nicht, und leitet den Leser auf die Serviceseite.
Ein Artikel wie „Neuigkeiten aus unserer Branche” ohne klaren Bezug zur Nachfrage liest sich vielleicht nett, bewirkt aber verkaufstechnisch oft gar nichts.
Woran man erkennt, dass der Artikel funktioniert
Messen Sie das Ergebnis nicht nach Bauchgefühl. Messen Sie ein paar einfache Dinge:
- ob die Seite in der Google Search Console auftaucht,
- bei welchen Suchanfragen sie erscheint,
- ob die Zahl der Impressionen und Klicks steigt,
- ob die Leute vom Artikel aus auf die Dienstleistung klicken,
- ob sie anrufen, schreiben oder das Formular absenden,
- ob der Artikel dem Vertrieb hilft, den Preis und den Umfang zu erklären.
Die ersten Zahlen können bei einer neuen Website etwas auf sich warten lassen. Das ist normal. Wichtig ist, dass der Artikel von Anfang an die richtige Richtung hat: Thema, Dienstleistung, Call-to-Action und Messung. Ohne das rätselt man nach einem Monat nur, ob die Arbeit etwas gebracht hat.
Wenn Sie nicht wissen, wo Sie anfangen sollen, machen Sie zuerst eine Eingangsanalyse. Diese zeigt, ob Sie einen einzelnen Artikel brauchen, eine Serviceseite umschreiben oder gleich einen Plan für mehrere Monate.
Was Sie vor dem Schreiben vorbereiten sollten
Der beste Artikel entsteht nicht aus einem leeren Briefing. Ein paar praktische Unterlagen reichen:
- eine Liste der Fragen, die Kunden am Telefon stellen,
- ein Beispiel für eine typische Anfrage,
- Antworten des Vertriebsmitarbeiters oder Technikers,
- Richtpreise oder zumindest die Faktoren, die den Preis verändern,
- Fotos Ihrer Arbeit, falls Sie diese verwenden können,
- einen Link zur Dienstleistung, die der Artikel unterstützen soll.
Wenn Sie keine Unterlagen haben, macht das nichts. Wir können diese in einem kurzen Gespräch extrahieren. Sie müssen dann nur damit rechnen, dass Sie nicht nur für den Text bezahlen, sondern auch für das Mitdenken und den fachlichen Input.
Den gesamten Ablauf beschreiben wir auf der Seite So funktioniert’s. Wenn Sie bereits wissen, dass Sie Content regelmäßig angehen möchten, schauen Sie direkt auf die Leistungen und die Preisliste.


